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Daisy1964 Martes, 24.Agosto 2010 10:02 Martes, 24.Agosto 2010 10:02 #47
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ein liebes hallo an alle,

wer kann mir helfen ich suche einen neuen schmerztherapeuten ( Fibromyalgie )in meiner nähe ( Ostrecappeln ) da meiner seine Praxis aufgegeben hat ;)

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Daffyd Sabado, 07.Agosto 2010 17:04 Sabado, 07.Agosto 2010 17:04 #46

hallo,
kann mir jemand einen Arzt in berlin-nord oder im nördlichen speckgürtel benennen, bei der schmerzliga konnte man mir keinen arzt in meiner nähe nennen( reinickenorf), der sich mit fibro und chronischen schmerzen auskennt. vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen, danke schon mal im voraus... :)


Vielen Dank für die Anfrage, aber dieses ist ausschließlich unser GÄSTEBUCH und somit Grüßen vorbehalten. Bei Fragen benutzt bitte diejenigen Möglichkeiten, die Doris weiter unten vorbereitet hat.

Portal-Administration
Editado por el admin: 09.08.2010


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Bernd (como invitado) Lunes, 31.Mayo 2010 22:32 Lunes, 31.Mayo 2010 22:32 #45
E-mail Homepage
Ich bin durch eine Kundin auf eure Seite aufmerksam gemacht worden.
Sie war auf der Suche nach

Versicherungen für behinderte und kranke Menschen

Wirklich gut gemacht.

Weiter so!!!

Vielleicht kann ich dem Einen oder Anderen mit meinen Diensten helfen.

Ich würde mich auf einen Gegenbesuch auf meiner Seite:

http//:www.bernddoerrie.de

riesig freuen.

Bernd

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MAX (como invitado) Jueves, 29.Abril 2010 15:46 Jueves, 29.Abril 2010 15:46 #44

Alle die an Fibro leiden grüsse ich ganz herzlich und kann Euch nur empfehlen, lasst nicht locker.
Editado por el admin: 17.05.2010


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DorisKrieger Martes, 23.Febrero 2010 23:16 Martes, 23.Febrero 2010 23:16 #43

Liebe Gäste,
wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass das Gästebuch lediglich für Grüsse bereit gestellt wird.

Für Fragen/Kritik/Anregungen etc. verwenden Sie bitte das Kontaktformular : http://www.d-f-s.de/modules.php?name=News&file=article&sid=37

oder schreiben Sie eine E-Mail an Info@d-f-s.de

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Liebe Grüße

Doris Krieger

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Klaus (como invitado) Martes, 23.Febrero 2010 14:36 Martes, 23.Febrero 2010 14:36 #42

Hallo zusmmen!
Komme aus dem Kreis Warendorf und wollte mal fragen ob
jemand einen spezialisierten Artzt auf diesem Gebiet
aus dem Raum Münster - Warendorf kennt ?
Leide seit längerer Zeit an starken Schmerzen, aber bis
jetzt hat keiner was gefunden.
Habe mich im Krankenhaus checken lassen war beim
Rheumatologen und Neurologen.
Habe jede Menge Blutuntersuchungen sowie CT,MRT und
Röntgen hinter mir,aber es gibt einfach kein Ergebnis! :confused:
Nehme zur Zeit Amitriptylin (Antidepressiva).
Vieleicht bekomme ich hier etwas Hilfe!

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Esther (como invitado) Lunes, 01.Febrero 2010 20:26 Lunes, 01.Febrero 2010 20:26 #41
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Hallo zusammen,

Ich kann euch jetzt nicht meine ganze Geschichte erzählen-aber soviel sei gesagt für alle Verzweifelten.

1. schnellstens den richtigen Arzt finden (Internet recherieren)
2. Sendenhorst(Rheumaklinik), da wird dir geholfen :)
3. nicht mutlos werden
es ist eben ein langer Weg bis man das für sich
passende Therapeutikum gefunden hat!
Ich werde mich in Kürze an Bewegungstherapie
und Gerätetraining auslassen können-und ob es was
bewirkt-werde ich dann sehen!
5. mein Schmerztherapeut stellte bei mir ein primäre Fibromyalgie fest und empfahl mir an 5 aufeinander folgenden Tagen intravenös( Tropisetron, Handelsname Navoban) anzuwenden!
Da ich- alles was mit Medikamente zu tun hat- eher sehr skeptisch bin-werde ich mir dies überlegen und das für und wider abwegen!
Wo bei vielen die Kälte hilft-hilft bei mir die Wärme usw.
Entspannung nach Jacobsen wirkt auch sehr positiv auf meinen Körper und ich möchte noch betonen-dass es sehr-sehr wichtig ist-die Familie mit einzubeziehen-was natürlich nicht immer einfach ist!Aber ein Weg dessen sollte unbedingt gefunden werden-denn das macht einiges erträglicher.

Ich wünsche jedenfalls allen Betroffenen viel viel Kraft-Ausdauer und Stärke und natürlich so wenig Schmerzen wie möglich.

Alles Liebe und Gute wünscht

Esther

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zuckerandrea Jueves, 26.Noviembre 2009 08:01 Jueves, 26.Noviembre 2009 08:01 #40
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Hallo Leute,

bin neu hier. Bin 41 Jahre und seit Jahren überall schmerzen. Ich habe eine Facettenathrose im untersten Lendenwirbel, Koronarsklerose, Herzinsuffizenz, Schlafapnö, Asthma mit COPD, Arthrose in den Knien, Diabetes, Ress Less Regs Syndrom und als neustenns kommt dazu Fibrumylagie. :mad: :mad: :( :( Was natürlich zur eine schwere Depression führte. Kenne mich in dem Breich Fibromylalgie noch nicht aus und wollte Fragen was ist das wirklich und wie kann man es behandeln. Leider Geht phsychisch alles drunter und drüber und habe schon an den Tod gedacht. Ich hoffe das ich hier ein paar gute Anregung bekomme wie man mit der Krankheit umgeht.

Lieben Gruß Andrea

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lisaw (como invitado) Viernes, 06.Noviembre 2009 11:48 Viernes, 06.Noviembre 2009 11:48 #39
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hallo ich bin 47 Jahre alt und Leide seit über 25 Jahren an Muskelverspannungen jetzt habe ich mehr fach gehört das ich
eine Fybromialgie haben könnte mein Hausarzt ist da andere
Meinung da die Blutwerte in Ordnung sind.Darauf habe ich mich gegen den willen von meinem Hausarzt bei einer Reumatologin vorgestellt die mir zu verstehen gegeben hat das sie das nicht gut fand und meinte ich würde nur auf 11 sogenannte tenderpunkte reagieren und das reicht nicht aus
und ich sollte mich mal bei einem Phsychologen vorstellen. ich komme aus Osnabrück und hab noch keine Ärzte gefunden die sich darauf spezialisiert haben.

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Gudrun Hölling (como invitado) Viernes, 09.Octubre 2009 11:48 Viernes, 09.Octubre 2009 11:48 #38
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Hallo,
erst letzte Woche habe ich mit einer Freundin versucht einen theoretischen Weg zwischen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und der Fibromyalgie zu ergründen, denn bei mir werden die Fibroschmerzen immer sehr viel stärker wenn ich \"mein Allergen\" aus Versehen zu mir genommen habe. Daher bin ich jetzt über den Eintrag \"gestolpert\" und werde mich noch einmal melden, wenn ich die Theorie besser erklären kann. Übrigens, ich leide unter einer Unverträglichkeit, die mir fast kein Arzt glaubt: Traubenzucker! Aber nur Traubenzuckermoleküle, die aus Weizenstärke gewonnen wurden(natürlich dann auch alle Nahrungsmittel, die Weizen in vollwertiger Form enthalten). Wenn diese Unverträglichkeit denn einen Namen haben könnte, dann: Weizendextrinmalabsorption.
Gruß G. Hölling

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Gütersloherpaar (como invitado) Miercoles, 22.Julio 2009 16:06 Miercoles, 22.Julio 2009 16:06 #37
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Hallo,
jetzt gibt es ein ganz neues Buch einer Betroffenen - Fibromyalgie - Mein Leidensweg, meine Erfahrungen und Tipps mit Medikamenten , Ärzten , Therapien, Kuren , Gutachten bis zur Rente. Vielleicht kann es anderen Fibro-Patienten ja helfen. ISBN 978-3-940129-64-2 Semikolon-Verlag Brigitte Grooten

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Alex75 Lunes, 30.Marzo 2009 13:08 Lunes, 30.Marzo 2009 13:08 #36
E-mail Homepage
Hallo liebe Ria,

vielen Dank für Deinen schönen, einfühlsamen Beitrag. Auch wenn er nicht für mich war habe ich doch sehr viel für mich rausgezogen. Es wäre schön, wenn wir Dich im Forum begrüssen dürften.

LG
Alex

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Ria (como invitado) Sabado, 28.Marzo 2009 16:21 Sabado, 28.Marzo 2009 16:21 #35

Liebe Cyphenia,
den Beitrag von Doris Krieger finde ich sehr gut.

Am aller wichtigsten (Nach meiner eigenen Erfahrung!) ist es für Deine Mutter, sich mit denen zu unterhalten, die in der gleichen Situation sind! Sie können verstehen was sie sagt und damit meint. Entschuldige bitte, das ist kein Angriff gegen Dich, was Du leistest ist toll.
Ich vergleiche es immer damit: „Versuche einem Mann zu erklären, wie es ist ein Kind auf die Welt zu bringen.“.

Bevor ich es vergesse, hier gleich zu Beginn.
Therapeuten
Wie Doris hier schreibt: „ich hoffe, deine Mutter hat einen guten Therapeuten“, hoffe ich auch sehr für sie, einen der die Krankheit gut kennt.
Gehst Du als Tochter zu diesem, darf er Dir nicht mal sagen, dass sie (Deine Mutter) seine Patientin ist.
Wenn die Seele am Boden ist, bewertet man alles über und Hilfe manchmal fast als Angriff.

Diese Missstimmungen, Depressionen, reaktive Depressionen oder wie man es auch immer nennen mag, lassen einen nicht mehr klar denken, weil man fast kein Licht mehr sieht am Horizont.
Hätte ich damals mitbekommen, dass jemand hinter meinem Rücken zu meinem Therapeuten geht, hätte ich wohl nichts Gutes darin gesehen. Da Deine Mutter im Moment in der absoluten Rückzugs- und Einigelungsphase steckt (so lese ich es heraus), könnte so eine Aktion nach hinten los gehen, ob wohl sie von Dir eine tolle Sache ist, um besser helfen zu können.

Mein Vorschlag währe:
(Bitte verstehe es nicht falsch, ich schildere es nur so, wie ich es für mich, in meiner vergangenen Situation empfunden hätte.)
Frage Deine Mutter, ob Du mal mit ihr zusammen zum Therapeuten gehen „–darfst!-„.
„Mutti ich möchte Dich nicht einengen oder überfordern, ich möchte mehr wissen und verstehen, um richtig und hilfreich zu handeln.“
Fordere nicht sofort eine Antwort, lass ihr bitte Zeit darüber nachzudenken.
Wenn Du dann „grünes Licht“ bekommst, wird es für euch beide ein Gewinn!

Doris schreibt:
„Zudem hast Du Recht, wenn Du sie zur Bewegung animieren willst. Vielleicht kannst Du sie ja mit irgend etwas \\\"locken\\\" wie z.B. Warmwassergymnastik. Das tut den Gelenken und der überspannten Muskulatur in den meisten Fällen sehr, sehr gut.“

Spitzen Vorschlag Doris!
Aus dem Grund weil es wirklich gut tut. Man kann sich mehr Bewegen und hat dabei weniger Schmerzen (Wenn das Wasser warm genug ist!).
Psychologisch gesehen, hat dieser Vorschlag noch viel mehr Wert!

Deine Mutter möchte nicht raus. Wollte ich auch nicht mehr, ob wohl mir alle sooo gut zugeredet haben und Rücksicht genommen haben.
Nun fragt sich jeder „Außenstehende“, mein Gott, was soll man denn bloß noch machen?
Ich selbst habe mich nur noch als Last für die anderen empfunden. Ich konnte nicht schnell gehen, nicht weit, war sofort erschöpft und nicht gut drauf. Habe einfach nur gedacht, wenn ich mitkomme „versaue“ ich den anderen den Tag. Konnte mich ja nur in der Zeitlupe von der Zeitlupe bewegen und das wollt ich keinem zumuten. Sie laufen alle automatisch schneller, ist ja auch normal. So versucht man auch schneller, kommt nicht annähernd an das Tempo der anderen, ist noch schneller erschöpft und deprimiert über den eigenen Zustand.
Der Ausflug war von allen gut gemeint, für sich selbst zieht man das Resümee „Das tust du dir nicht noch mal an!“. Es bleibt ein negatives Erlebnis.

Deshalb ist das Wasserbad genial! Kein Leistungsdruck, keine Erwartungshaltung, alles kann – nichts muss. Sie war mal raus und keiner „musste“ dabei Rücksicht auf sie nehmen.
Ich hoffe sehr, dass Deine Mutter ein Medikament hat, welches ihr über einige Stunden Schmerzlinderung ermöglicht. Das sage ich aus dem Grund, weil ich keine Termine einhalten konnte. Nicht mal die nächste Stunde war planbar. Bin nie weiter als 100 Meter von meinem Haus weggegangen, weil ich nicht wusste ob ich es zurück schaffe. Man geht los und alles ist in Ordnung, 10 Minuten später sitzt du auf der Wiese und heulst, vor Schmerzen und vor Wut, weil du nicht mehr weiterkommst.

In diesem Moment weist du, dass Du aufstehen musst, wieder nach Hause musst aber du kannst nicht, du könntest schreien vor Wut!

Dieses Wort „Du Musst!!!“ habe ich sooooo hassen gelernt. Man weiß es doch selbst.
Doch wenn man nicht mehr kann was man möchte, geschweige denn das, was man muss, könnte man nur noch mit dem Kopf gegen die Wand schlagen.

Es ist gut, dass Du hier her gefunden hast! Man findet so schwer Hilfe. Ich habe mich damals an die Schmerzliga eV gewand und fand dadurch einen Prof. der Anästhesie / Schmerztherapie mit TCM Ausbildung. Davon gibt es in Deutschland etwa nur 1000 Ärzte. Bei ihm fühlte ich mich das erste Mal für voll genommen. Er stellte mich auf ein Fentanyl-Pflaster (Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, das als potentes Schmerzmittel in der Anästhesie (bei Narkosen) sowie als transdermales therapeutisches System zur ...) ein.
Ich hatte endlich wieder Schmerzfreie Zeiten. Ich hätte ihm den Hintern küssen können.
Nun zu dem Pflaster habe ich hier für und wieder gelesen, das muss jeder für sich entscheiden. Für mich galt damals (hätte ich mich entscheiden müssen), lieber noch ein Jahr mit Fentanyl, als fünf Jahre ohne. Ich war am Ende, ich konnte und wollte nicht mehr.

Versuch es mit dem Vorschlag von Doris (Wasserbad). Sag doch einfach, du möchtest dort hin und nicht alleine gehen, ob sie dich nicht begleiten möchte. So ist sie nicht wieder in der „du musst Situation“, vielleicht kannst Du ihr so vermitteln, dass du nicht möchtest, dass sie was für sich tut, sondern das sie was für Dich macht. Einen Versuch ist es wert. Ich drücke Dir alle Daumen der Welt, dass Du das hin bekommst.

Liebe Cyphenia,
Ich habe einen Freund, dem hat man (ohne dass auch nur einer ein Vorahnung hatte) von heut auf morgen gesagt: Tumor im Gehirn. Fünf Tage später OP - neun Stunden.
In den OP ist er als Ehemann, Vater von zwei Kindern (Haus und Garten) und Firmenchef gegangen. Als er aufwachte aus der OP konnte er nichts mehr sehen, nicht mehr sprechen und sich nicht mehr bewegen. Er konnte sich keinem mehr mitteilen. Wie dies für ihn und seine Familie war, brauch ich hier wohl nicht schildern. Ich war abwechseln bei ihm im Krankenhaus und zu Hause bei seiner Frau. Genau da war der Knackpunkt. Alle sagten, armer Mann, stell ich auch nicht in Frage. Doch das die Angehörigen und seine Frau auch zusammengebrochen sind, nahm keiner „der so genannten Freunde?“ wahr. Ja man sprach es ihnen fast ab, da sie ja nicht wirklich selbst einen „Schaden“ erlitten hätten. Da hast du keine Worte mehr.
Ich schrieb ihm (meinem Freund) das Alphabet im PC auf ein A 4 Blatt, so groß und fett es nur irgend ging.
Durch seine Motorik konnte er nie auf einen Buchstaben zeigen, er kreiste immer über vier Stück. So wiederholte ich diese vier möglichen und beim richtigen nickte er. So schrieb ich Buchstabe für Buchstabe auf, bis wir ein Wort, einen Satz hatten. Es war für ihn die einzige Möglichkeit sich zu äußern. Es war sehr, sehr anstrengend für ihn. Du glaubst gar nicht, wie oft er vor Wut den Stift durch das Krankenzimmer geschmissen hat und bitterlich angefangen hat zu weinen. Ich wischte ihm die Tränen ab, hob den Stift auf, legte diesen wieder in seine Hand, hielt ihm das Alphabet vor die Augen. So weiter geht es, ich möchte wissen, was du sagen willst.
Von Woche zu Woche verkleinerte ich die Buchstaben. Als wir dann von A 4 auf Postkartengröße waren, fragte ich ihn, ob er noch weiß, wie groß das Blatt mal war!?
Ich Zeigte ihm das A 4 Blatt. Nun fing er an zu weinen. Er selbst hatte es nicht gemerkt und ich selbst tat einen Teufel daran, ihn vorher darauf aufmerksam zu machen, da die Erfolge bis da hin so lange gedauert hatten. Nun wurde er mit dem Unterschied konfrontiert und den Unterschied von A 4 zur Postkartengröße, konnte auch er als Erfolg nicht verdrängen.
Nun ging es ans Schreiben (Schreiben wieder lernen). Da ich selbst Schmerzen hatte, sagte ich zu ihm: „Ich kann hier nicht immer wie ein Angelharken auf deinem Bett knien, dann liege ich bald neben dir, lass es uns am Tisch versuchen.“. Zusammen mit den Schwestern, holten wir ihn aus dem Bett (natürlich war da erst mal auch Gegenwehr) und setzten ihn an den Tisch.
Seiner Frau sagte ich nicht, was wir da über Wochen übten! Bis er so weit war. Er schrieb auf einen Zettel für seine Frau „Ich liebe Dich!“. Diesen Zettel nahm ich mit, fuhr zu seiner Frau nach Hause und legte ihr diesen auf den Küchentisch. Sie war so glücklich, sie hat vor Freude geweint.
Schritt für Schritt und Stück für Stück!

Du wirst dich fragen warum schreibe ich dies über meinen Freund.
Zum einen, weil ich beide Seiten kenne, das Du nicht denkst ich schreibe hier nur aus der Opferrolle. Zum anderen, das alle erkennen, mancher Weg ist lang - doch nie vergebens.
Kraft schöpfen wir aus den „lieben“ Menschen die uns umgeben.

Liebe Cyphenia,
hätte ich auch nur ansatzweise, so einen lieben und sorgenden Menschen wie Dich in meiner Nähe gehabt, währe es mir schneller, besser gegangen!
Seit einem Jahr, habe ich eine neue Liebe, einen phantastischen lieben und emphatischen Mann an meiner Seite. Geht es mir schlecht, ist er da und tut mir gut.
Was hatte ich anfangs Angst ihm zu sagen, das ich krank bin. Mein Vater sagte: „Mein Kind, leg die Karten sofort auf den Tisch, sonst tust du dir doppelt weh und ihm auch!“.
Dieser Mann hat sich in alle Richtungen über das Krankheitsbild erkundigt, wissend – was ihn erwartet, bat er mich in sein Leben zu kommen. Ich habe angenommen, bin zu ihm gekommen. Selbst an schlechten Tagen, geht es mir gut, weil er da ist und mich hält.

Gut das Deine Mutter Dich als Halt hat. Doch „Achtung“ liebe Cyphenia, achte auch auf dich selbst, mach dich nicht kaputt. Letzt endlich ist jeder für sich selbst verantwortlich!
Du kannst Hilfe anbieten, die Hand öffnen zum Geben – doch die Hilfe annehmen, kann nur deine Mutter selbst.

Sei ganz lieb gegrüßt von Ria

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Doris (como invitado) Viernes, 27.Marzo 2009 19:32 Viernes, 27.Marzo 2009 19:32 #34

Hallo Ria,
schön, dass Du auf unsere Seiten aufmerksam geworden bist und die umschauen möchtest, sowie dich aktiv am Forum beteiligen willst.
Nun zu deiner "Beschwerde" : die Funktion "Profil ansehen" ist nur eingeschränkt und nur über das Forum möglich. Es werden dort an Gäste und Nichtmitglieder keine Daten über Wohnort etc. herausgegeben sondern nur die, die der jeweilige User autorisiert hat wie z.B. die öffentliche Mailadresse.

Ich hoffe, damit sind alle Unklarheiten beseitigt.
Herzliche Grüsse
Doris

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Ria (como invitado) Viernes, 27.Marzo 2009 18:19 Viernes, 27.Marzo 2009 18:19 #33

Hallo an alle,
erst mal, schön, dass Ihr dieses Forum habt! Prima!
Doch das ich als Gast in \"Profil anzeigen\" der Mitglieder komme, finde ich nicht gut.
Schaue in den nächsten Tagen bei Euch rein.
Habe einige Tips für die Tochter, dessen Mutter so traurig ist.
Ein schönes Wochenende für alle
Ria

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